
. Allgemeine Fütterungsprinzipien
- Menge: Füttere nur so viel, wie die Fische innerhalb von 2–3 Minuten fressen. Reste sollten entfernt werden, um Wasserbelastung zu vermeiden.
- Häufigkeit: Die meisten Fische werden 1–2 Mal am Tag gefüttert. Jungfische können 3–4 Mal täglich kleinere Portionen bekommen.
- Variation: Unterschiedliche Futtersorten fördern Gesundheit und Farbenpracht. Kombination aus Trocken-, Frost- und Lebendfutter ist ideal.
- Beobachtung: Achte auf Fressverhalten und Gesundheit. Appetitlosigkeit kann auf Krankheit oder falsche Wassertemperatur hindeuten.
2. Futterarten
a) Trockenfutter
- Flockenfutter: Für die meisten Oberflächen- und Mittelwasserfische geeignet (z. B. Guppys, Neons).
- Granulat: Sinkt langsamer, gut für Fische im Mittel- und Bodenbereich.
- Pellets: Für größere Fische oder Fische, die am Boden fressen (z. B. Welse).
b) Frostfutter
- Artemia, Mückenlarven, Daphnien: Sehr proteinreich, ideal als Zusatzfutter.
- Handhabung: Vor dem Füttern auftauen, überschüssiges Wasser abgießen.
c) Lebendfutter
- Mückenlarven, Tubifex, Artemia-Nauplien: Stimulieren natürliches Jagdverhalten, besonders für Zuchtfische geeignet.
- Sicherheit: Nur aus vertrauenswürdigen Quellen, um Krankheitserreger zu vermeiden.
d) Pflanzliche Nahrung
- Spirulina, Algenblätter: Für Algenfresser wie Ancistrus oder Platys.
- Frisches Gemüse: Gurken, Zucchini oder Erbsen, kurz blanchiert.
3. Fütterung nach Fischgruppe
Fischgruppe
Futterart
Fütterungshäufigkeit
Allesfresser (z. B. Guppy, Mollys)
Flocken, Granulat, Frostfutter
1–2× täglich
Fleischfresser (z. B. Skalare, Barsche)
Frost-/Lebendfutter, gelegentlich Pellets
1× täglich
Pflanzenfresser (z. B. Ancistrus, Platys)
Algenblätter, Gemüse, Spirulina
1–2× täglich
Jungfische
Fein zerkleinertes Trocken- oder Lebendfutter
3–4× täglich
4. Praktische Tipps
- Kleine Portionen: Lieber öfter kleine Mengen geben als einmal zu viel.
- Abwechslung: Kombiniere Trocken- und Lebendfutter, um Mangelernährung zu vermeiden.
- Futterreste entfernen: Sofort nach der Fütterung abfischen, um Nitritanstieg zu vermeiden.
- Fütterungsfreie Tage: Einmal pro Woche eine Pause einlegen, fördert Gesundheit und Verdauung.
