
Hundefütterung
1. Grundprinzipien der Hundefütterung
- Hunde sind Allesfresser, brauchen aber eine proteinreiche Ernährung.
- Die Fütterung sollte alters- und gewichtsgerecht sein.
- Frisches Wasser muss immer verfügbar sein.
- Zu viel Futter führt zu Übergewicht, zu wenig zu Mangelerscheinungen.
2. Altersgerechte Ernährung
- Welpen (0–12 Monate)
- Brauchen viel Energie und Proteine für Wachstum.
- Mehrere kleine Mahlzeiten täglich (3–4 Mal).
- Spezielles Welpenfutter nutzen.
- Erwachsene Hunde (1–7 Jahre)
- 2 Mahlzeiten täglich reichen.
- Ausgewogenes Futter: Proteine, Kohlenhydrate, Vitamine, Mineralstoffe.
- Gewicht regelmäßig kontrollieren.
- Senioren (ab 7 Jahre)
- Weniger Kalorien, leicht verdauliches Futter.
- Zusatz von Gelenkunterstützenden Nährstoffen (z. B. Glucosamin).
3. Art des Futters
- Trockenfutter (Kibble): praktisch, gut für Zähne, lange haltbar.
- Nassfutter: hoher Wassergehalt, geschmacklich attraktiv, geeignet für Hunde mit Zahnproblemen.
- Barf (Biologisch artgerechtes Rohfutter): frisches Fleisch, Gemüse, Innereien. Muss ausgewogen zusammengestellt werden, mit Vitamin- und Mineralstoffergänzung.
4. Portionsgröße
- Abhängig von Alter, Gewicht, Aktivität und Rasse.
- Richtwerte auf Packungen beachten, aber individuell anpassen.
- Übergewicht vermeiden: Taille kontrollieren, Rippen sollten fühlbar sein.
5. Zusätze & Leckerlis
- Gesunde Snacks: Karotten, Äpfel (ohne Kern), spezielle Hundekekse.
- Keine Schokolade, Trauben, Zwiebeln, Knoblauch, Alkohol!
- Leckerlis max. 10 % der Tagesration.
6. Fütterungstipps
- Ruhiger Platz: Hund sollte in Ruhe fressen.
- Nicht füttern bei Krankheit ohne Tierarzt-Rücksprache.
- Futterumstellung langsam über 7–10 Tage, um Verdauungsprobleme zu vermeiden.
- Regelmäßig wiegen und bei Gewichtsschwankungen anpassen.
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